Wohnen für Generationen am Kütertor
 
   
 
     
 
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  Geschichte    
 
Das Areal "Am Kütertor" gehörte im Mittelalter nach der Verleihung der Stadtrechte 1234 zu den ersten Grundstücken, die sich mit städtischer Bebauung auffüllten.

Die Grundstücke entlang der Mühlenstraße zählten bald zu einer der "ersten Adressen" im hanseatischen Bürgertum, wie zahlreiche stattliche Giebelhäuser nördlich des Kütertors bezeugen. Als bedeutendes Zeugnis der mittelalterlichen Handelsbeziehungen befindet sich unmittelbar angrenzend nördlich des hier untersuchten Bereichs die Dreiflügelanlage des Kampischen Hofes, der Stadtniederlassung des Zisterzienserklosters Neuenkamp. Dieser mittelalterliche Handelshof zählt zu den bedeutendsten Einzeldenkmalen Stralsunds, ebenso wie das Kütertor als eines von 2 erhaltenen Stadttoren der mittelalterlichen Stadtbefestigung (mit ehemals 10 Toren).

Das Kütertor bildet den südlichen Abschluss des Gebäudeensembles der ehemaligen Jugendherberge. Es wurde, ebenso wie das direkt nach Norden anschließende sogenannte Mauerhaus, nach der Entfestung der Hansestadt im 19. Jahrhundert, zu Wohnzwecken umgenutzt. Mauerhaus und Kütertor zeigen exemplarisch den Umgang und die Nachnutzung der ehemaligen Befestigungsbauwerke, die an anderer Stelle häufig aus pragmatischen Gründen (z.B. für die Verkehrserschließung, Straßenverbreiterung etc.) abgebrochen wurden oder Opfer von Kriegszerstörungen wurden.

Die Wasserkunst stellt ein bedeutendes Zeugnis der technischen Entwicklung in der frühen Neuzeit ab 1600 dar. Das Gebäude diente der Wasserversorgung der Stadt und lag vor der Stadtmauer, aber hinter der barocken Wallanlage der Küterbastion. Mittels Pumpwerk und Speicher wurde der Höhensprung von ca. 5 - 6 m vom Knieperteich zum Stadtzentrum überwunden. Durch die teilweise erhaltene Tragstruktur ist der technische Zweck dieses Gebäudes auch heute noch nachvollziehbar.
  Das Kütertor    
 
   
 
 
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